Ein besonderes Trainingserlebnis durften Judoka aus der Region am vergangenen Freitag im Judoverein Velen-Reken erleben.
Judo for Peace
Im Rahmen seines internationalen Projekts „Judo for Peace“ besuchte der österreichische Judoveteran Franz Kofler (68) die Trainingsstätte und leitete eine mehrstündige Einheit, zu der auch Sportlerinnen und Sportler aus Wulfen und Borken eingeladen waren.
Auftakt
Den Auftakt bildeten die Kinder, die mit viel Begeisterung und Energie an der rund 90-minütigen Einheit teilnahmen.
Spielerische Aufwärmformen sorgten nicht nur für großen Spaß bei den über 30 jungen Judoka, sondern lieferten auch wertvolle Anregungen für die anwesenden Trainerinnen und Trainer. Im Anschluss standen die Jugendlichen auf der Matte.
Kofler vermittelte ihnen praxisnahe technische Details sowie taktische Hinweise, die im Wettkampfalltag unmittelbar umsetzbar sind.
Den Abschluss des Trainingstages bildete die Erwachsenengruppe, die zahlreich erschienen war, um von der Erfahrung des 28-fachen Landesmeisters zu profitieren. Neben konkreten Übungsformen vermittelte der Judoka auch theoretische Hintergründe zu Technikverständnis, Trainingsstruktur und mentaler Stärke.
Geselliger Abschluss
Nach insgesamt mehr als vier intensiven Stunden endete das Gemeinschaftstraining in geselliger Atmosphäre bei Hotdogs und kühlen Getränken. Dabei fiel vielen Teilnehmenden ein bemerkenswertes Detail auf: Während die regionalen Judoka immer wieder zur Trinkflasche griffen, absolvierte Kofler die gesamte Einheit ohne einen einzigen Schluck.
Der Abend klang mit unterhaltsamen Geschichten aus Koflers Reisen durch über 100 Länder aus, die den Trainingstag um persönliche Einblicke und humorvolle Pointen bereicherten. Für alle Beteiligten bleibt der Besuch ein inspirierendes Erlebnis. Der Dank der Vereine gilt einem außergewöhnlichen Sportler und Botschafter des Judosports. Bis zum nächsten Wiedersehen, Franz!












